Geocaching

Geocaching - Ein sehr spezielles Hobby

Seit sich meine Lebensumstände komplett geändert haben gehe ich auch einem neuen Hobby nach - dem Geocachen.

Man kann es sich als moderne Form der Schnitzeljagd vorstellen: wir laufen mit unseren Mobiltelefonen als GPS-Gerät durch Wälder und Städte, kriechen unter Brücken und klettern auf Bäume: alles für jeweils einen Punkt, für eine sog. Matrix, für die Statistik. Die Punkte werden weltweit in einer Zentrale (dem Geocaching-Headquarter in den USA) gesammelt und ausgewertet.

Die Koordinaten, an denen man ein Logbuch findet, sind entweder gegeben (das nennt man dann einen Tradi (korrekt: Traditional) oder man muss sie sich durch Rätseln oder puzzeln (das nennt man dann einen Mystery, oder eine Letterbox, oder einen Whereigo) erarbeiten.

Es gibt außerdem Virtuals (da muss man sich an besonderen Orten fotografieren) oder auch Earthcaches (da muss man an besonderen Orten verschiedene Fragen, meist zur Entstehungsgeschichte, beantworten.

Und dann gibt es noch verschiedene Formen von Events, bei denen man unter anderen Verrückten bzw. Geocachern ist, sich austauschen und neue Kontakte knüpfen kann. Dabei gibt es einfache Events, MEGAs, GIGAs (da sind dann schon mehr als 5000 Cacher anwesend), CITOS (was für Cache in Trash out steht und bedeutet, dass wir die Umwelt von Müll befreien).

(c) Claudia Schotte 2020, Vervielfältigung und Nutzung nur mit Zustimmung der Rechte-Inhaberin

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